Wer sind die digitalen Denker von Morgen?

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie zu den Gewinnern der Digitalisierung gehören können und welche Rolle dabei die regelmäßige Weiterbildung der Mitarbeiter im IT-Bereich spielt.

Der Aufbau von digitalem Know-how steht auf der Agenda vieler Unternehmen ganz oben. Nicht umsonst! Denn für den künftigen Unternehmenserfolg in einem zunehmend vernetzten Zeitalter ist Digitalkompetenz zwingend erforderlich. Für Personaler und Führungskräfte lohnt sich dabei die Zusammenarbeit mit einem externen Partner. Wir erklären, warum.

Aber was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „Digitalkompetenz“? Zum einen betrifft dieser den Auf- sowie Ausbau der EDV-Systeme oder digitalen Technologien. Doch ohne qualifizierte Mitarbeiter, die diese Technologien akzeptieren und anwenden können, sind alle noch so agilen sowie smarten IT-Tools wertlos. Hinter dem Begriff steckt also noch eine ganz andere Dimension: das digitale Können und Wollen der Mitarbeiter. Professor Tobias Kollmann beschäftigt sich am Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship der Universität Duisburg-Essen seit Jahren mit den Schlüsselfaktoren der Digitalisierung für Arbeitgeber. Gegenüber „Zukunft Personal“ erklärt er, dass ein Investment in die digitale Infrastruktur nicht genügt. Es braucht auch Menschen, die digital denken. 

Die Digitalkompetenz ist eine der wichtigsten Ressourcen. Es ist die Aufgabe der HR-Abteilung sowie der Führungskräfte, diese aufzubauen. Da bei der Einführung neuer Technologie sowie neuer digitaler Aufgabenbereiche auch Hürden lauern, bedeutet das besonders für Personaler, stärker denn je die Arbeit von Menschen mit und für Menschen zu fokussieren. Hier setzen wir bei Academy an. Mit individuellen IT-Weiterbildungen holen wir die Mitarbeiter da ab, wo sie stehen und bauen schrittweise das nötige IT-Fachwissen auf. Denn Unternehmen werden die digitale Revolution nur meistern, wenn sie über digitale Köpfe in ihren Reihen verfügen, die wissen, wie neue renditestarke, digitale Geschäftsbereiche in ihrem jeweiligen Sektor aufzubauen sind.

Doch diese Top-Talente mit IT-Know-how kommen nicht von alleine. Und sie bleiben auch nicht von alleine. Zuerst gilt es deshalb, das Potenzial in den eigenen Reihen unter anderem durch Weiterbildungen zu fördern. Der positive Nebeneffekt: Wer Talente entwickelt, der bindet sie auch. Damit ist exzellentes Talent-Management automatisch ein organischer Treiber für eine digitale Innovationskultur.  

Für viele Unternehmen lohnt sich hier die Zusammenarbeit mit einem externen Partner, der die eigenen Mitarbeiter zu IT-Fachkräften formt. Kehren diese Mitarbeiter nach der Ausbildung zurück, steigt nachweislich die Motivation und Identifikation. 

Auch für die Generation Y sind Weiterbildungen und individuelle Förderung am Arbeitsplatz wichtig. Jan Brecke begleitete als Diplom-Psychologe und Betriebswirt bereits viele Unternehmen beim Transformationsprozess hin zu einer digitalen Organisation. Dabei ist die Motivation für ihn ein entscheidender Hebel im Talent-Management. Seiner Erfahrung nach, suchen 50 Prozent der Generation Y nach dem Sinn ihrer Arbeit. Die Personaler, die nah am Mitarbeiter sind, wissen damit auch was ihn motiviert und finden so den nächsten intelligenten Entwicklungsschritt heraus. Praxisorientierte Lernmodelle, agile Teamarbeit und regelmäßige Weiterbildung im IT-Bereich garantieren damit den Aufbau von Digitalkompetenz. So wird aus Unternehmenskultur Digitalkultur!

Buchtipps für erfolgreiche Digitalisierung

Die digitale HR-Organisation: Wo wir stehen, was wir brauchen. (Wolfgang Appel, Michael Wahler)

‍Singularity Leadership. Was Sie jetzt tun müssen, damit Ihr Unternehmen die digitale Revolution überlebt. (Jan Brecke)