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Von der Promotion in Physikalischer Chemie zur Full Stack Entwicklerin

Julia Schneider hat sich nach einer beeindruckenden wissenschaftlichen Karriere als promovierte Chemikerin für den Programmierkurs der Java AW Academy entschieden. Jetzt steht Sie in den Startlöchern, die Welt als Full Stack Developer zu erobern. Ein Interview.

Warum hast du dich für das Java AW Academy Programm entschieden?

Der Accelerated Learning Ansatz des Programms war für mich der entscheidende Grund. Das Konzept ist echt toll, da es einen hohen Praxisanteil mit dem schnellen Aneignen von neuem Wissen sowie agiles Teamwork ideal kombiniert. Außerdem hat sich das Programm schon in anderen Ländern bewährt. ‚Last but not least’ überzeugte mich die Möglichkeit, mein erlerntes Wissen sofort in einem Unternehmen zum Einsatz zu bringen. Bei mir war es das Unternehmen FINCON.

In welchen Projekten warst du in deinem Einsatz bei FINCON tätig?

Ich habe als IT-Consultant im agilen Arbeitsumfeld nach Scrum in der Anwendungsentwicklung gearbeitet. Dort lag der Fokus vor allem auf der Entwicklung von Webservices mit Hilfe der Frameworks Angular und Spring Boot.

Worauf konzentrierst du dich im Extended Training?

Im Extended Training konzentriere ich mich darauf möglichst viele neue Bausteine auf das Wissen aus der AW Academy aufzubauen, wie z.B. das Lesen und Schreiben von Excel-Dateien mit Java. Das Programmieren ist für mich seit AW Academy zu einem echten Hobby geworden. Das hätte ich vorher nie gedacht. Täglich lerne ich Neues hinzu – wie zum Beispiel die Entwicklung einer App für Android mit Firebase-Anbindung.

Was ist dein nächstes Ziel?

Ich möchte sehr gerne als Full Stack Developer durchstarten und nebenbei eine andere Programmiersprache wie beispielsweise Python lernen. Es wäre großartig, bei einem Unternehmen die Chance dazu zu bekommen. Ich bin bereit!

Für deinen beruflichen Einstieg hast du mit deinem Abschlussprojekt bewiesen, was du kannst: Was hast du entwickelt?

Innerhalb von zwei Wochen entwickelten wir zu zweit eine Webanwendung mit einem responsive Design namens “Guter Rad – bike repair & community”. Die Anwendung besteht aus drei Komponenten: einem Blog, einer Karte mit öffentlichen Fahrradpumpen sowie Schlauchautomaten und einer Seite mit Anleitungen für die Reparatur von Fahrrädern. Unsere Arbeit organisierten wir mit Hilfe von Jira und arbeiteten abwechselnd im Pair Programming oder alleine. Dabei nutzen wir Frameworks und neue Technologien wie MariaDB, Spring Web, Spring Data JPA, Spring Security, RESTful Webservice und GIT.

Was waren deine größten Learnings?

Mein größtes Learning war, wie viel ich in kurzer Zeit schaffen kann und dass ich das Rad nicht neu erfinden muss.

Hier geht's zu Julia's und Katharina's Abschlussprojekt “Guter Rad”.