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2020-04-07

2020-03-05

#Unsere Absolventen: Mit 45 Jahren den beruflichen Neustart wagen

Michael Theusner ist Absolvent unserer PPI Academy. Der gelernte Klimaforscher wagte mit 45 Jahren seinen beruflichen Neustart als Softwareentwickler. Rückblickend sagt er, seine beste Entscheidung.

"Jetzt übe ich endlich einen Job aus, der meiner Leidenschaft entspricht. Ohne AW Academy wäre das nicht möglich gewesen." - Michael

Michael Theusner ist Absolvent unserer PPI Academy. Der gelernte Klimaforscher wagte mit 45 Jahren seinen beruflichen Neustart als Softwareentwickler. Rückblickend sagt er, seine beste Entscheidung.

Du bist studierter Meteorologe und arbeitest jetzt in der Softwareentwicklung. Wie bist du vom „Wetter” zum Coden gekommen?

Wetter und Coden haben mehr gemeinsam als man glaubt. Ein Großteil meines Studiums bestand aus der Modellentwicklung und der Wettersimulation. Auch komplexe Datenauswertungen gehörten zur Ausbildung. Damit verfügte ich schon über recht solide IT-Kenntnisse. Zudem war das Coden schon immer meine Leidenschaft. Doch ohne AW Academy hätte ich es vermutlich nicht gewagt, meiner Leidenschaft nachzugehen und sie zu meinem Beruf zu machen.

Was macht den Reiz des Codes für dich aus?

Ich kann etwas völlig Neues erschaffen. Das ist großartig. Mein Schlüsselerlebnis war dabei die Arbeit mit einem Bildbearbeitungsprogramm in der Amateur-Astronomie. Dessen Funktionsweise fand ich nicht ideal – und da habe ich damals eine eigene, verbesserte Software entwickelt. Darüber berichtete die Blogger- und Amateur-Astronomen-Community auf der ganzen Welt. Das war ein tolles Gefühl.

Du hattest damit bereits vor deiner Weiterbildung bei AW Academy solide IT-Kenntnisse. Siehst du das als Voraussetzung für einen Quereinstieg ins Programmieren?

Es ist natürlich ein optimaler Start. Aber in meinem Programm waren auch Teilnehmer, die keine Vorkenntnisse hatten. Die haben die Weiterbildung ebenso erfolgreich geschafft. Dafür sorgt aus meiner Sicht das sehr gute, mehrstufige Auswahlverfahren von AW Academy.

Vor deiner Weiterbildung warst du als Ausstellungsleiter tätig. Dein Fokus lag auf der Klimawandelvermittlung. Heute arbeitest du für PPI, ein Beratungs- und Softwarehaus. Was hat sich durch die Weiterbildung verändert?

Bei mir hat sich definitiv alles geändert. Ohne AW Academy hätte ich den Neustart mit 45 Jahren nicht gewagt. Sehr geholfen hat mir bei meiner Entscheidung, dass ich bereits während der Ausbildung meinen festen Arbeitsplatz bei PPI zugesichert bekommen habe. Wer kann das schon behaupten? Jetzt übe ich endlich einen Job aus, der meiner Leidenschaft entspricht. Ohne AW Academy wäre das nicht möglich gewesen.  

Rückblickend: Wie würdest du deine Zeit bei AW Academy beschreiben?

Ich hatte definitiv viel Spaß! Die Trainer sind super fit in ihrem Bereich, arbeiten mit fundiertem Praxis-Know-how und verstehen es, Wissen kompakt und trotzdem unterhaltend zu vermitteln. Das war für mich ein großer Mehrwert im Vergleich zur Universität. Lernen ist bei AW Academy deutlich effektiver strukturiert. Die Teilnehmer nehmen so mehr Wissen in kürzerer Zeit auf.
Toll war zudem, dass mein Team von 15 Leuten nur aus zukünftigen Mitarbeitern von PPI bestand. Damit habe ich meine Kollegen schon vor dem Jobbeginn kennengelernt und wir sind dadurch fest zusammengewachsen.

Wie sieht dein Arbeitsalltag heute aus?

Ich arbeite gemeinsam mit einem Team aus fünf Leuten an der Entwicklung der Software „cysmo®”. Das ist ein vollautomatisiertes Risikobewertungstool für Versicherer. In Echtzeit erfolgt ein Domain-Rating, welches Aufschluss über die Anfälligkeit von Hackerangriffen gibt. Ich entwickle damit jeden Tag Features, die die Software immer weiter verbessern. Das ist herausfordernd, aber absolut spannend.

Welche Tipps kannst du anderen Kandidaten geben, die sich unsicher sind, ob Programmieren der richtige Beruf für sie ist?

Gut eignet sich ein Test vorher. Einfach prüfen, ob man wirklich Lust dazu hat. Ob man die Voraussetzungen dafür mitbringt, erfahren die Kandidaten aus meiner Sicht gut bei dem mehrstufigen AW Academy Auswahlverfahren. Da werden alle kognitiven und sozialen Fähigkeiten geprüft. Das hat mir auch noch einmal zusätzliches Vertrauen gegeben. Und wer richtig Lust auf etwas Neues hat, der schafft eh alles.

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