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2020-09-16

2020-08-24

Remote hot or not? … Das erste digitale IT-Bootcamp auf dem Prüfstand

Bianca Paulus gehörte zu den Teilnehmern des ersten JavaScript Bootcamps, dass ausschließlich remote stattfand. Warum es dazu kam und ob unser anspruchsvolles IT-Training überhaupt so funktioniert, weiß sie. Ein Erfahrungsbericht.

"Wir sind jetzt alle sehr erfahren darin, remote produktiv im Team zu arbeiten – eine Fähigkeit, die in Zukunft noch sehr wichtig werden wird." - Bianca

Bianca Paulus gehörte zu den Teilnehmern des ersten JavaScript Bootcamps, dass ausschließlich remote stattfand. Warum es dazu kam und ob unser anspruchsvolles IT-Training überhaupt so funktioniert, weiß sie. Ein Erfahrungsbericht.

Kein direkter Kontakt zu den Trainern und kein persönliches Miteinander im Team – das letzte JavaScript Bootcamp war nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für uns alles andere als normal. Deswegen interessiert uns, wie diese (zugegebenermaßen durch die äußeren Umstände erzwungene) Umstellung geklappt hat. Denn unser Ziel bei AW Academy ist es, in jeder Situation immer für unsere Teilnehmern da zu sein und sie in jeder Phase des zwölfwöchigen Trainings zu begleiten. Und das ging auch für uns nur remote. Accelerated Learning als doppelte Herausforderung für alle Beteiligten. Doch Bianca hat es, wie die anderen Teilnehmer, grandios geschafft, all diesen Widrigkeiten und Spontanitäten zu trotzen und das JavaScript Training erfolgreich beendet.

Du hast zu den ausgewählten Teilnehmern des vergangenen JavaScript Bootcamps gehört, welches im Frühjahr begann. Doch dann kam alles anders. Was ist passiert?

Das, was wohl gerade überall so einiges durcheinanderwirbelt: Corona. Geplant war eigentlich, dass das Training vor Ort am Campus in Garching stattfindet. Das ging natürlich aufgrund des Lockdowns nicht mehr. AW Academy hat es geschafft, in Rekordzeit das gesamte Training auf remote umzustellen. Das lief echt beeindruckend reibungslos.

Wie ist das digitale Training abgelaufen?

Im Prinzip wie geplant, nur eben in einem virtuellen Klassenzimmer. Das bedeutete: jeden Tag Online-Training von 9.00-17.00 Uhr. Theoretischer Input und praktische Übungen sowie ein Training in Kleingruppen wechselten sich ab. Am Ende des Tages gab es immer noch eine Feedbackrunde. Die Trainer haben unsere Rückmeldung ernst genommen und wenn nötig, Anpassungen getroffen. Außerdem gab es Einzelgespräche. Nur so konnten alle immer schnell reagieren. Das war echt toll!

Gelernt haben also in dem Fall auch die Trainer?

Absolut. Jeder hatte jeden Tag etwas zu lernen. Denn die Trainer haben die digitalen Abläufe beständig versucht, für alle zu optimiert - immer aufs Neue.

Wie hat sich die Viruskrise auf eure Klasse ausgewirkt?

Ich glaube schon, dass es für alle herausfordernder war. Wir konnten uns nicht direkt untereinander austauschen oder nach Feierabend zusammen sitzen und weitertüfteln. Aber hier haben wir uns mit vielen neuen digitalen Tools geholfen.

Auch für die Trainer war es gerade am Anfang sicher schwierig. Immerhin mussten sie sehr kurzfristig ihr Unterrichtskonzept auf Remote umstellen. Dementsprechend lief nicht von Anfang an alles reibungslos. Wir haben uns dann aber sehr schnell aufeinander eingespielt.

Wie habt ihr den Wissensaufbau remote sicherstellen können?

Wir haben uns nach Feierabend sehr oft in Lerngruppen online zusammengeschlossen, um den Stoff zu wiederholen, Übungen zu machen oder auch einfach mal, um nur zu reden. Die ganze Situation war für viele von uns nicht leicht, da hat auch dieser Austausch gutgetan. Der Gruppenzusammenhalt war echt eine Stütze.

Welche Hürden und Chancen gab es dadurch?

Die einzigen Hürden waren eigentlich technischer Natur. Thema: Mikrofon, Kamera, etc. Als Vorteil hat sich der Chat der Austauschplattform erwiesen. Parallel konnten so Materialen und Informationen versendet werden. Außerdem sind wir jetzt alle sehr erfahren darin, remote produktiv im Team zu arbeiten – eine Fähigkeit, die in Zukunft noch sehr wichtig werden wird.

Fiel es dir leicht, dich auf die spontane Veränderung einzustellen?

Ja, das war kein Problem, da ich sowohl Videokonferenzen, als auch Home-Office aus meinem Studium und meinen vorherigen Jobs bereits gewohnt war.

Wie ist es den anderen Teilnehmern aus deiner Sicht ergangen?

Ich glaube, recht gemischt. Es gab einige, die hätten einen extrem weiten Anfahrtsweg gehabt. Die fanden das angenehmer. Allerdings war es auch für einige schwierig, da sie nicht alleine im Home-Office waren. Doch insgesamt haben wir alle die Situation echt gut gemeistert.

Was hast du dadurch gelernt?

Mich noch besser selbst zu organisieren. Außerdem weiß ich jetzt, dass ich mir für später einen Job wünsche, in dem ich zumindest ein bis zwei Tage die Woche in Ruhe im Home-Office arbeiten kann.

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